Reiseberichte von Mitgliedern der RMC

 

Dampfabschied auf der Spessart-Rampe zwischen Laufach und Heigenbrücken

am 25.05.2017

Einen Bericht von Michael Brehm über dieses Ereignis (als pdf-Datei auch zum herunterladen) finden Sie

hier:

Ausflugsfahrt mit der Sauschwänzle- oder auch Wutachtalbahn

ebenfalls am 30.04.2017

Den Bericht von Michael Brehm (als pdf-Datei auch zum herunterladen) finden Sie hier:

Ausflugsfahrt mit der Schwäbischen Waldbahn von Welzheim nach Schorndorf

am 30.04.2017

Am 30.04.2017 Habe ich mir zusammen mit meiner Frau Corinna eine Fahrt mit der Schwäbischen Waldbahn von Welzheim nach Schorndorf gegönnt. Zuglok war dabei eine Dampflok der BR 64 ...

... mit Schubunterstützung einer altroten BR 212.

Sehr idylische Streckenführung über 22 km vom Remstal abzweigend und dem Wieslauftal folgend in den Welzheimer Wald! Dabei überwindet die Bahn auf der Srecke etws 260 Höhenmeter und passiert dabei 3 kleinere Viadukte. Welzheim ist dann der Endpunkt der vor etwa 15 Jahren wieder reaktivierten Bahnstrecke mit Berufspendlerverkehr unter der Woche und rund 23 Museumsfahrtagen im Jahr.

Ankunft in Schorndorf

Gerhard Wolf

 

Nochmal Frankreich

am 11.10.2014

Tief im Herzen von Frankreich, ca. 160 km südöstlich von Paris ...

... liegt eine verschlafene Bahnstation ...

... Toucy - Ville (gesprochen: "Tussi will" !!!!).

Dort gibt es eine Museumsbahnstrecke, die an den Wochenenden von Mai bis September ehrenamtlich betrieben wird.

Dort fährt ein seltsames Gefährt, genannt

Wo vorn und wo hinten ist, ist auf den ersten Blick nicht ganz klar - ist aber egal, da sich der Führerstand seitlich oben befindet.

Der Dieselmotor befindet sich jedenfalls auf dieser Seite und füllt den gesamten Raum bis zum Ende des Fensters links hinter der Tür aus.

Hier ein Blick in den Führerstand, in dem es sichtbar eng zugeht:

Der Zustand der Strecke ist abenteuerlich, kleinere Äste auf den Gleisen (rechts) wurden einfach überrollt.

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Und im Zug hing auch was seltsames an der Tür, wozu das wohl gut war ???

Des Rätsels Lösung:

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Mit den beiden "Girlanden (so die Vermutung einiger Passagiere)" wurde ein Bahnübergang von zwei Helfern abgesichert.

Hier noch einige weitere Impressionen rund um die Museumsbahn:

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Weitere Einzelheiten (allerdings dort nur auf Französisch) können der Museumsbahnhomepage entnommen werden.

Reinhard Herbst

 

Besuch im Eisenbahnmusum Muhlhouse im Elsaß

am 25.08.2013

Als praktizierender Lokführer ist es m. E. eine Selbstverständlichkeit, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. In diesem Fall nach Frankreich, in das Museum "Cité du Train" im Elsäßischen Muhlhouse. Mal schauen dacht ich mir, was die so für Loks haben bzw. gehabt haben.

Dabei bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Beispiele:

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Sehr beindruckend auch eine toll inszenierte Dampflok ...

... und ein monströser Schneepflug.

Naturgemäß nicht so schön ist für einen Lokführer der folgende Anblick:

Zum Trost kann man dadurch wenigstens mal eine Dampflok ausgiebig von unten studieren.

Weitere Einzelheiten (auch Anfahrt, Öffnungszeiten Eintrittspreise usw.) können der Museumshomepage entnommen werden.

Wäre das nicht mal ein lohnendes Ziel für einen Vereinsausflug ???

Bodo Stiller

 

... und täglich alle zwei Stunden grüßt der ALEX (in Immenstadt)

im Juli 2012

In meinem diesjährigen Urlaub habe ich im Bahnhof Immenstadt im Allgäu an den Kursbuchstrecken (KBS) 970 München-Lindau und 975 Immenstadt-Oberstdorf einen meiner Meinung nach besonders interessanten Betriebsablauf bezüglich des dort verkehrenden Allgäuexpress (ALEX) beobachtet, der sich fahrplanmäßig alle zwei Stunden wiederholt.

Es beginnt mit der Einfahrt des ALEX aus Oberstdorf auf Gleis 3 mit Lok 223 062 und 3 Wagen, darunter dem ALEX-Treff-Wagen (rechts im Bild). Links auf Gleis 1 steht noch der DB-Zug nach Lindau und Oberstdorf:

 

Nach Ausfahrt der DB-Einheit aus Gleis 1 hat der Zug des ALEX aus Lindau in Richtung München Einfahrt auf Gleis 2. Er besteht aus Lok 223 071 und 2 Wagen.

Anschließend zieht 223 062 mit seinen Wagen aus Gleis 3 vor und setzt nach Gleis 2 zurück, um mit dem Zugteil aus Lindau in Richtung München vereinigt zu werden.

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Danach rückt 223 062 vom nun 5teiligen Zug des ALEX nach München ab (Bild links), der dann Ausfahrt über Kempten und Buchloe nach München erhält (Bild rechts).

Unmittelbar danach rückt 223 062 auf eine Warteposition im Ausfahrtsgleis Richtung Kempten vor.

Direkt im Anschluss trifft aus München über Buchloe und Kempten mit 223 068 eine 5teilige ALEX-Garnitur in Immenstadt auf Gleis 1 ein.

Zu dieser Garnitur gehört auch ein sog. "ALEX-Treff-Wagen, wobei es sich um einen Wagen in der Einrichtung und der Farbgebung eines früheren IC-Speisewagens handelt. Gleich nach der Ankunft erfolgt eine Zugteilung, nach der 2 der 5 Wagen mit 223 068 Immenstadt auch wieder in Richtung Lindau verlassen.

Vor die verbleibenden 3 Wagen, zu denen auch der ALEX-Treff-Wagen gehört, setzt sich die 223 062 und wartet in Richtung Oberstdorf auf das Abfahrtsignal.

Kurz darauf verlässt auch dieser Zugteil Immenstadt.

Michael Brehm

 

Schmalspurdamf in Wales und Besuch der Firma PECO (Pecorama) in Südengland

im Juni 2012

Ein Bericht hierüber demnächst hier !

Reinhard Herbst

 

Besuch der Ausstellung ONTRAXS im Niederländischen Eisenbahnmuseum in Utrecht

im März 2012

"Im Niederländischen Eisenbahnmuseum in Utrecht findet vom 2. bis 4. März wieder die Ontraxs statt. Bei dieser Ausstellung sind die Übergänge zwischen Modellbau und Kunst fließend. An drei Tagen werden vor der prächtigen Kulisse von Originalfahrzeugen nicht weniger als 30 wunderschöne Modellbahnanlagen und Dioramen präsentiert. Nicht die ganz großen, sondern die kleinen, aber feinen Anlagen warten in allen Baugrößen auf die jedes Jahr wieder begeisterten Besucher."

Dieser verführerischen Ankündigung im Märzheft der Zeitschrift MODELLEISENBAHNER konnte ich einfach nicht widerstehen und habe mich deshalb zusammen mit meiner Ehefrau auf zu einem Wochenendtrip nach Utrecht gemacht. Schließlich soll Utrecht selbst ja auch äußerst sehenswert sein.

Um das Fazit vorweg zu nehmen: Dieser Ausflug hat sich für uns Beide voll gelohnt! Und das sowohl was die Ausstellung als auch was die Stadt Utrecht betrifft. Aber der Reihe nach: Schon der erste Eindruck von der Innenstadt von Utrecht am Anreisetag war außergewöhnlich:

Fahrräder soweit das Auge reicht! Die sind aber notwendig und natürlich auch sinnvoll, da die malerischen Straßen und Gassen für Autos keinen Platz bieten. Hier noch einige Eindrücke von der Stadt, die zeigen warum:

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Alles klar? Nun aber zur Hauptsache der Reise, der Ausstellung. Sie fand statt in einer riesigen Halle, die hinter dem Bahnhofsgebäude liegt. Der Bahnhof an der Maliebaan selbst, der aus dem 19. Jahrhundert stammt, bekam durch Restaurierung seinen alten Glanz zurück. Hier fühlt man sich wie ein Fahrgast auf einem gerade eröffneten Bahnhof im Jahre 1874. Eine schön bemalte Eingangshalle mit Kronleuchtern, ein Wartesaal für Fahrgäste der 1. und der 2. Klasse, ein nobler Speisesaal und sogar Toiletten im Ambiente des 19. Jahrhunderts beschreiben, wie der Bahnhof früher als Tor zur Welt gesehen wurde. Auch ein vollständig eingerichteter Frisörsalon ist vorhanden. Die Eintrittskarte für das Eisenbahnmuseum bekommt man an nostalgischen Kassenluken. Eindrücke:

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In der Ausstellungshalle - wie angekündigt - zwischen den Ausstellungsstücken des Museums die Modellbahnanlagen (ausschließlich sog. "Schaufensteranlagen") und die Stände der Händler.

Alle Modellbahnschaustücke müssen als "allererste Sahne" bezeichnet werden. Da staunt der Fachmann und der Laie ist restlos begeistert! Nach meiner Ansicht war dabei der absolute Knüller eine schweizer Anlage in H0m, die mich mit ihrer total naturgetreuen Ausführung aus den Socken gehauen hat. Leider geben die nachfolgenden Bilder dies nur annähernd wieder, im Original ist der Eindruck - insbesondere die Verschmelzung von Hintergrund und Modellbau - noch gewaltiger.

Ob es da noch eine Steigerung gibt? Hier kann man wahrhaft von Modellbaukunst sprechen!

Aber, wie gesagt, auch die anderen Anlagen waren nicht von schlechten (meist) Vätern. Beispiele:

Tja, und dann war da ja auch noch der Außenbereich des Museums. Auch davon beispielhaft noch zwei Fotos:

Man sieht: Ein Besuch der Stadt und ihres Eisenbahnmuseums lohnt sich auch ohne die Ontraxs-Ausstellung. Nähere Einzelheiten gibt es auf der Museumshomepage auch in deutsch (dafür dort ganz oben rechts "de" anklicken!). Wer auch noch einen Bericht in bewegten Bildern über die Ausstellung haben möchte klickt hier.

Reinhard Herbst

 

WOLSZTYN - Ein Tag im Bahnbetriebswerk Wolsztyn

im Juni 2011

Nachfolgend ein Kurzbericht über meine Reise zu den letzten fahrplanmäßigen Dampflokomotiven in Polen. Der Tag begann mit einem guten polnischen Frühstück. Und dann ging die Fahrt mit meinem befreundeten Priester Andrzej ab zum Bahnbetriebswerk Wolsztyn. Das Wetter war sonnig und sehr heiß. Schon am Eingang wurden wir freundlich empfangen. Das Dampflokbahnbetriebswerk in Wolsztyn ist kein Museum, sondern es ist noch voll in normalem Alltagsbetrieb.

Wie der Übersichtsplan zeigt, gibt es einen 8-ständigen Lokomotivschuppen, der übrigens schon vor mehr als 100 Jahren erbaut wurde, davor eine Drehscheibe und natürlich alle notwendigen Lokbehandlungsanlagen. Hier einige Impressionen vom Betriebsgelände, auf dem wir uns unter Beachtung der üblichen Vorsichtsregeln frei bewegen und uns alles ansehen konnten:

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Von Wolsztyn aus fahren jeden Tag die Lokomotiven mit den Zügen nach Poznan und Leszno. Jedes Jahr gibt es Dampflockparade mit Lokomotiven aus Deutschland, Ungarn und Großbritannien und natürlich den Lokomotiven aus Wolsztyn, was regelmäßig Dampflokfans aus ganz Europa anlockt.

Foto: Wojtek Lis

Sehr zu empfehlen ist an dieser Stelle die Homepage des Fotografen Lis über das Bw Wolsztyn (in deutsch!).


Ein bisschen Museum gibt es aber auch: Darin wird neben etlichen eisenbahnspezifischen Ausstellungsstücken und Dokumenten auch ein Diorama des Bahnbetriebswerkes Wolsztyn im Zustand des Jahres 1920 im Maßstab 1:87 (H0) gezeigt.

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Abschließend kann ich nur empfehlen, auch mal einen Besuch im Bahnbetriebswerk Wolsztyn zu machen.

Jürgen Böckl


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