Bauprojekt Bahnhof Gessertshausen



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Motivation

    Ein neuer Bahnhof für die RMC

    Mai 2012

    Seit Beginn des Bauens von zweigleisigen Modulen war klar, dass irgendwann auch ein "zweigleisiger" Bahnhof realisiert werden sollte. Dabei möglichst einer, von dem eine eingleisige Strecke abzweigt als Anschluss für unsere vorhandenen eingleisigen Module. Außerdem wäre wünschenswert, dass in einem Bereich für die Güterabfertigung ein reger Rangierbetrieb möglich ist. Bei der Suche nach einem geeigneten Gleisplan sind wir im Internet auf den des Bahnhofs Gessertshausen gestoßen:

    Der Gleisplan dieses Bahnhofs erscheint uns zudem günstig dafür, ihn als 180°-Kurve mit 2 Meter Radius auszulegen; dies wiederum als Gegenpol zu unseren bereits vorhandenen zweigleisigen Kurvenmodulen (Module Nr. 100 und 103 bis 106) die, hintereinander gestellt, ebenfalls eine solche 180°-Kurve bilden.

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Vorbild

    Gessertshausen liegt verkehrsgünstig an der Bahnstrecke Augsburg–Ulm (KBS 980). Am 26. September 1853 wurde der Teilabschnitt Augsburg–Dinkelscherben der Bayerischen Maximiliansbahn eröffnet und in Gessertshausen ein Bahnhof an dieser Strecke errichtet. Am 1. Mai 1854 wurde schließlich die Gesamtstrecke der Maximiliansbahn von Ulm nach München fertiggestellt. Vom 12. Oktober 1910 bis zum 8. Februar 1912 wurde die von der Maximiliansbahn abzweigende Staudenbahn von Gessertshausen über Markt Wald und Ettringen nach Türkheim in mehreren Abschnitten eröffnet, womit Gessertshausen zum Eisenbahnknoten wurde. Am 24. September 1982 wurde auf dem Abschnitt von Markt Wald nach Ettringen der Personenverkehr und am 28. Mai 1983 der Güterverkehr wegen des schlechten Oberbauzustandes eingestellt und der Abschnitt stillgelegt. Am 31. Mai 1991 wurde auch der Personenverkehr zwischen Gessertshausen und Markt Wald und am 1. Mai 1996 der Güterverkehr zwischen Fischach und Markt Wald eingestellt. Anfang der 90er Jahre wurde die Trasse im Rahmen der Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit auf 200 km/h um ca. 100 m nach Norden verlegt. Damit wurde der alte Bahnhof stillgelegt und steht nun ohne Gleise da.

    Die neue Trasse erkennt man in Hintergrund des Bildes. Einen Eindruck davon, wie der Bahnhof vorher ausgesehen hat und wie wir ihn nachbauen wollen, kann man sich auf folgenden Internetseiten ansehen.

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Gleisplan

    Hier die Konstruktionszeichnung der Module mit dem Gleisplan, der aus dem oben gezeigten Vorbildgleisplan abgeleitet ist.

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Konstruktion

    Modulkästen

  • Der Bahnhof besteht aus 9 Einzelmodulkästen.
  • Die Maße der Module sind 78 cm * 60 cm, das 9. Modul hat Sondermaße.
  • Die Die 8 Kurvenmodule stehen auf je 3 Alu-Modulfußstangen, zwei weitere stützen das Abzweigmodul.
  • Die Endstücke der beiden zweigleisigen äußeren Module und des eingleisigen Abzweigmoduls entsprechen der Fremo Norm 2E99 bzw. E96.
  • Die Module werden mit M8 Schrauben verbunden

    Gleise, Weichen und Signale

  • Verwendet wird Gleis- und Weichenmaterial von PECO.
  • Weichenantriebe sind von H0fine (Unterflur) mit beleuchteten Weichenlaternen von Weinert.
  • Die Gleise und Weichen liegen auf einer ca. 4mm Korkschicht und werden durch das Einschottern festgehalten.
  • Die Signale sind von Viessmann. Wo die Signale stehen, kann dem folgenden Plan entnommen werden:

Außerdem zeigt der Plan die Weichen- und Belegtmeldernummern, die für die Verdrahtung und die Computersteuerungsprogrammierung benötigt werden.

    Gebäude

  • Das Bahnhofs- und die sonstigen Gebäude sollen nach Vorbildfotos so genau wie möglich nachgebaut werden.

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Baufortschritt

Stand am 03.01.2018:

Über den Jahreswechsel hat Detlef das Hauptgebäude - bis auf das Dach - zusammengebaut, Fertigstellung demnächst.

Der Vergleich mit dem Original zeigt die erhoffte große Ähnlichkeit:

... und weiter gehts mit der Konstruktion der Nebengebäude.


Stand am 27.12.2017:

Die von MKB nach Detlefs Konstruktionsdaten gelaserten Bauteile für das Hauptgebäude des Bahnhofs sind angekommen.


Stand am 15.11.2017:

Auch der Landschaftsbau geht voran. Gegenüber dem Abzweig nach Markt Wald (Bild unten links) ist ein Köf-Lokschuppen mit einer kleinen Dieseltankstelle bereits voll durchgestaltet.


Stand am 19.09.2017:

Die Schotterung der eingefärbten Gleise hat begonnen.


Stand am 06.09.2017:

Da das Gleismaterial von PECO nicht - wie z. B. das von Tillig - brüniert ist, muss es eingefärbt werden. Hierfür wurden die Scenics Track Painter TT 4580 und 4581 von WOODLAND verwendet.


Stand am 19.07.2017:

Sämtliche Blätter für den ersten Gebäudeteil sind durchkonstruiert und gehen demnächst zu MKB zum lasern.


Stand am 28.06.2017:

Das neue Bedienpult ist fertig,

es wurde an den Bahnhof angeschlossen und alles funktioniert.

Fortschritte auch beim Bahnhofsgebäude. In Zusammenarbeit mit der Firma MKB Modellbau sollen der Bahnhof und weitere Gebäude aus Karton gelasert werden. Schon länger ist Detlef zur Kostenersparnis dabei, mit zeitaufwendiger Arbeit die dafür notwendigen Einzelteile zur Weitergabe an MKB selbst am Computer zu konstruieren. Zwischendurch hat er probehalber schon mal einige Grundkonstruktionsteile ausgedruckt, aus Karton ausgeschnitten, zusammengesteckt und an ihren vorgesehenen Platz auf dem Bahnhofsmodul gestellt. Die Sache scheint zur Freude des Vereinskassierers was zu werden !


Stand am 31.05.2017:

Ein großer Teil der Elektrik ist an/in das neue Bedienpult eingebaut.


Stand am 24.05.2017:

Die Bahnsteige sind ergraut. Die weiße Fläche links hinter den Prellböcken ...

... stellt die Grundrisse der Bahnhofsgebäude dar. Diese hat Detlef Matthäus ...

... aus groben Aufzeichnungen (links im Bild) von Reinhard Herbst erstellt. Leider konnte der vor Ort nur an den Gebäuden im Jetztzustand die Grundmaße mit einem Zollstock ausmessen und ein paar Fotos machen. Trotzdem soll versucht werden, den Gebäudekomplex so genau wie möglich im früheren Zustand nachzubauen.


Stand am 05.04.2017:


Auf den Kork wird eine Gipsschicht aufgetragen. Um deren Verschmutzung zu vermeiden, wurden die Gleise vorher mit Malerkrepp abgeklebt.

Zu früh, der Herr ! Es wird wohl noch dauern, bis hier ein Zug abfährt.


Stand am 29.03.2017:


Auch das neue Bedienpult (links) macht Fortschritte !


Stand am 22.03.2017:


Nachdem der Bahnhof für die Frühjahrsausstellung kurzzeitig abgebaut war, geht es weiter mit der Installation der Bahnsteige. Die Bahnsteigkanten werden dabei mit entsprechend dimensionierten Evergreen-Profilen im nötigen Abstand von den Gleisschwellen gehalten und festgeklebt, damit vorbeifahrendes Rollmaterial nicht daran schleift. Der innere Zwischenraum wird zunächst mit Kork aufgefüllt.


Stand am 01.02.2017:

Bisher wurde als Platz für die Steuerelemente der H0-Anlage und besonders für die des Bahnhofs Gessertshausen hilfsweise ein feststehender und wie sich schnell herausstellte, zu niedriger Computertisch (links im Bild) benutzt.


Deshalb haben Bodo, Michael B. und Detlef einen auf Rollen beweglichen Schrank (im Bild rechts) gebaut, bei dem alle Bedienelemente fallsicher fest eingebaut sind und der jeweilige Bediener stehend immer beim stellen der Weichen und Signale den vollen Überblick über den Bahnhof hat. Fertigstellung demnächst !


Stand am 09.11.2016:


Kurz vor der Jahresausstellung wurden noch die beiden Meldeabschnittsverlängerungsmodule, der Abzweigteil fast komplett und die Modulenden ein kleines Stück landschaftlich ausgestaltet.


Stand am 31.08.2016:


Nach ausgiebigen Testläufen konnte die vollständige Funktionsfähigkeit der gesamten Modulelektrik und der Computersteuerung festgestellt werden.

Im Laufe der Tests erwies sich für den (auf dem Bild oben) linken Teil des Bahnhofs der Bau eines 30 cm langen Meldeabschnittsverlängerungsmoduls (Modul 111a) und eines Gegenstücks dazu (Modul 111b) als notwendig.


Stand am 27.01.2016:


Die Montage der Elektrik geht in die Endphase. Letzte Arbeiten am 4ten Viertel des Bahnhofs.


Stand am 30.09.2015:


Die Arbeit für den "der Vater und Mutter erschlagen hat": Stundenlanges Zusammenfummeln der Weichenlaternen von Weinert.


Stand am 09.09.2015:


"Bergfest". Die Elektrik der linken Hälfte (siehe Gleisplan oben) des Bahnhofs ist montiert und alles funktioniert einwandfrei ...



...auch die Signale. Da kommt Freude auf.

Stand am 17.06.2015:


Die ersten beiden Signale sind aufgestellt.

Stand am 10.06.2015:


Sieht etwas wirr aus, funktioniert aber nach etlichen Probefahrten, Fehler- und Kurzschlußsuchen letztendlich einwandfrei.

Stand am 01.04.2015:


Die "Elektrisierung" der einzelnen Komponenten beginnt; zuerst ist die Einfahrt aus Richtung Augsburg dran.

Stand am 04.03.2015:


Alle Gleise und Weichen sind komplett verlegt. Um bei den Gleisen nicht so viele Trennstellen zu haben und für den einfacheren Transport sind jeweils zwei der acht Hauptstreckenmodule fest miteinander verbunden.

Stand am 28.01.2015:



Die Gleisverlegung entwickelt sich rekordverdächtig. Die Ausfahrt Richtung Ulm ist schon fast erreicht. Da staunt der Vorsitzende.

Stand am 14.01.2015:



Die beim Gleisverlegen hinterlassenen Schwellenlücken (wie z.B. Bildmitte rechts) werden geschlossen.

Stand am 07.01.2015:



Immer mehr Gleis ist fest verlegt und weitere Weichen sind eingebaut. Die Kurvenmitte, wo auf der freien Fläche vorne rechts später das Bahnhofsgebäude stehen wird, ist schon erreicht.

Stand am 10.09.2014:



Die feste Gleisverlegung schreitet voran. Von den vorgesehenen 22 Weichen sind bereits 5 mit dazugehörigem Antrieb eingebaut.


Der Einfahrtsbereich aus Richtung Augsburg hat schon Gestalt angenommen.

Stand am 16.07.2014:

Nach längerer Wartezeit ist nun das komplette Material für die Weichenantriebe und deren Steuerung geliefert worden. Für einen Test des gesamten Systems haben Michael B. und Bodo nach längerem, intensiven Studium der Bauanleitung einen Antrieb mit Servo zusammengefummelt und ...



... mit einem der ESU-Decoder verbunden. Ergebnis: Der Stelldraht bewegt sich und der Lichtleiter für die Weichenlaternenbeleuchtung macht die gewünschte Viertel-Drehung.



Für die Montage hat Reinhard dazu noch 3 Bohrschablonen gefertigt



Dem festen Einbau der ersten Weiche mit Antrieb steht nun nichts mehr im Wege. Die Spannung steigt!

Stand am 14.05.2014:



Während im Hintergrund weiter an der Gleisverlegung gearbeitet wird, hat Detlef sich schon Gedanken um die Bahnhofssteuerung gemacht und mit seinem TrainController-Programm schon mal einen dem Gleisbild entsprechenden Entwurf gemacht:


Am Ende soll schließlich alles dauerhaft so gut funktionieren wie bei unserem Bahnhof Obertshausen.

Stand am 16.04.2014:



Nach der Frühjahrsausstellung geht es weiter. Das Modul ist wieder aufgestellt und auf der inzwischen fertigen Korkgleisbettung beginnt die Verlegung der Gleise und Weichen.

Stand am 05.03.2014:



Bodo hat noch seine Lokführerdienstkleidung an, weil er von der Arbeit direkt ins Vereinsheim kam um weiter an der Korkgleisbettung zu arbeiten! Löblich.

Stand am 19.02.2014



Um die Korkgleisbettung passend zuzuschneiden, werden die Gleise und Weichen nach Plan verlegt.

Stand am 22.01.2014


Der Gleisplan wird auf die Module übertragen.

Stand am 19.06.2013


Die Module stehen auf eigenen Füßen

Stand am 15.05.2013


Auch der letzte Kasten ist fertig und die versammelte Mannschaft bestaunt die Außmaße des neuen Bahnhofs.

Stand am 08.05.2013


Richtig gezählt! 8 Kästen sind fertig, einer fehlt noch.

Stand am 17.04.2013


Schon drei Modulkästen sind fertig zusammengebaut. Erste Stellprobe mit Gleismaterial.

Stand am 27.03.2013


Der Zusammenbau der neun Einzelteilmodule hat begonnen. Als Erstes haben sich Bodo und Michael das kleinste Teil vorgenommen.

Stand am 12.12.2012



Bahnhof Gessertshausen kurz vor der Fertigstellung - Quatsch - Heute hat Bodo das zugeschnittene Holz für die einzelnen Modulteile mitgebracht. Da sind jetzt die Freunde des 3-dimensionalen Puzzles gefordert.

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